Wir bauen Paloma: die Bestandsverwaltung, mit der elf Sterbekassen ihr komplettes Tagesgeschäft führen. Keine Agentur, kein Projektgeschäft, kein Portfolio – ein Produkt, das seit 2018 wächst und über Jahrzehnte tragen muss. Offene Stellen haben wir gerade keine. Eine Initiativbewerbung liest hier trotzdem ein Mensch, kein Bewerbermanagementsystem.
Das steht hier so ehrlich, wie es ist: Wir haben gerade keine Stelle zu besetzen und erfinden auch keine, um die Seite zu füllen. Wenn sich das ändert, steht die Ausschreibung genau an dieser Stelle – und wir sagen es in unseren Neuigkeiten.
Trotzdem lohnt sich eine Initiativbewerbung: Wir wachsen mit jeder Kasse, die dazukommt, und die nächste Position entsteht meistens schneller, als eine Ausschreibung geschrieben ist. Wer sich vorher gemeldet hat, wird zuerst gefragt.
Sterbekassen sind Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. Sie verwalten Verträge, die über sechzig Jahre laufen, unterliegen derselben Aufsicht wie die großen Versicherer und arbeiten oft mit einer Handvoll Leuten. Genau dafür bauen wir Software.
Tarifwerke mit variablen Versicherungssummen, Wartezeiten, Rückkaufsformeln in Excel-ähnlicher Syntax, SEPA-Einzug, Mahnstufen, Sterbefallabwicklung, Dokumentenerzeugung, Aufsichtsmeldungen: Das ist keine Formularverwaltung, sondern Domänenmodellierung mit Konsequenzen. Wenn eine Beitragsberechnung falsch ist, merkt das jemand – und zwar sofort.
Zu dritt gibt es keine Zuständigkeitslücken und keine Abteilung, hinter der man sich verstecken kann. Beides zusammen macht die Arbeit hier aus.
Keine Leitbildsätze aus einem Workshop, sondern die Art, wie wir seit 2018 tatsächlich arbeiten.
Damit du weißt, worauf du dich einlässt – so sieht ein Dienstag ungefähr aus.
Ausgeschrieben ist nichts davon. Aber wenn wir die nächste Stelle schaffen, wird sie sehr wahrscheinlich in eine dieser Richtungen gehen.
Backend mit Java und Spring Boot, Oberfläche mit Angular – bei uns meistens beides. Wichtiger als eine Framework-Liste ist, dass du eine Domäne sauber modellieren kannst und Freude daran hast, fachliche Regeln zu verstehen, bevor du sie in Code gießt.
Paloma läuft On-Premise bei Kassen und in deutschen Rechenzentren. Wer hier arbeitet, kümmert sich um Container, Deployments, Backups, Monitoring und Sicherheit – und darum, dass Updates ohne Releasewechsel und ohne Nachtarbeit funktionieren.
Migrationen aus jahrzehntealten Altsystemen, Schulungen, Support, Klärung mit Vorständen und Prüfern. Der Einstieg für alle, die aus der Versicherungs- oder Finanzwelt kommen und Lust haben, ihr Fachwissen in ein Produkt zu übersetzen.
Niemand von uns hat Sterbegeldversicherung studiert – das kann man auch gar nicht. Die Branche lernst du bei uns, das dauert Wochen, nicht Jahre. Was du mitbringen solltest, ist die Bereitschaft, dich in eine fremde Fachlichkeit einzuarbeiten, statt sie als lästiges Beiwerk zum Code zu behandeln. Formale Abschlüsse sind uns dabei weniger wichtig als das, was du schon einmal gebaut hast.
Wir schreiben lieber vorher hin, was bei uns nicht geht, als es im dritten Gespräch zu erklären. Wenn eine dieser Zeilen ein Ausschlusskriterium für dich ist, hast du dir einen Bewerbungsprozess gespart – und wir auch.
Zu dritt gibt es keine Karrierestufen, keine Teamleitung, die frei wird, und kein Programm für High Potentials. Was es gibt, ist mehr Verantwortung, sobald du sie tragen willst – und ein Unternehmen, das mitwächst.
Wir setzen auf etablierte Open-Source-Technik, weil Kassen unsere Software über Jahrzehnte betreiben. Wer jedes Quartal ein neues Framework einführen möchte, wird sich bei uns bremsen müssen.
Kickertisch, Sitzsack und Craft Beer haben wir nicht. Dafür ordentliche Hardware, ruhige Arbeitszeiten und die Möglichkeit, dein Wissen über eine ganze Branche aufzubauen, statt an einem Modul mitzuarbeiten.
Es gibt kein Portal, in dem deine Unterlagen versickern. Du schreibst einem von uns – und bekommst von einem von uns eine Antwort. Passt es gerade nicht, löschen wir deine Unterlagen nach sechs Monaten; wenn du möchtest, heben wir sie stattdessen zwei Jahre auf und melden uns, sobald etwas frei wird.
Vom ersten Kontakt bis zur Zusage vergehen bei uns in der Regel zwei bis drei Wochen. Es gibt keine Runde, in der du Leute triffst, mit denen du später nie wieder zu tun hättest – bei drei Menschen wäre das schwierig.
Ein paar Sätze zu dir, woran du zuletzt gearbeitet hast und was dich hier interessiert. Ein Lebenslauf hilft, ein Anschreiben nach Vorlage brauchen wir nicht. Antwort gibt es innerhalb einer Woche.
Per Formular oder MailEine halbe Stunde per Video oder Telefon: Wer wir sind, was Paloma ist, was du suchst. Danach wissen beide Seiten, ob es sich lohnt weiterzureden – auch wenn die Antwort „nein“ lautet.
ca. 30 MinutenWir schauen gemeinsam in echten Code oder auf ein echtes fachliches Problem – keine Rätselaufgaben, kein Whiteboard-Theater. Wenn du magst, zeigst du uns etwas, das du selbst gebaut hast.
ca. 2 StundenEin Tag bei uns vor Ort oder digital an der Seite des Teams, danach ein konkretes Angebot. Über Gehalt sprechen wir offen und früh, nicht erst am Schluss.
Innerhalb weniger TageFragen zum Produkt selbst beantworten wir ausführlich in den FAQ zu Paloma.
Ja. Wir stellen selten und dann kurzfristig ein – meistens, weil eine weitere Kasse dazugekommen ist. In dem Moment schauen wir zuerst, wer sich bereits gemeldet hat, bevor wir eine Ausschreibung schreiben. Wenn gerade nichts passt, sagen wir das ehrlich und fragen, ob wir uns melden dürfen, sobald sich etwas ändert.
Wir arbeiten ohnehin vollständig digital: Entwicklung, Betrieb und Support laufen über dieselben Werkzeuge, egal wer wo sitzt. Remote ist damit kein Sonderfall.
Zwei Einschränkungen nennen wir vorab: In den ersten Wochen ist regelmäßige gemeinsame Zeit vor Ort in Geestland sehr hilfreich, weil die Fachlichkeit sich schneller im Gespräch erschließt als in Dokumenten. Und ein paar Termine im Jahr finden bei Kunden statt – Migrationen und Schulungen macht man nicht aus dem Homeoffice.
Nicht ausgeschrieben, aber grundsätzlich möglich. Für ein Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit brauchen wir eine Aufgabe, die wirklich etwas bringt – Kaffeeholen und Dokumentation aufräumen ist für beide Seiten verschwendete Zeit. Schreib uns, woran du arbeiten möchtest, dann sagen wir dir, ob wir gerade etwas Passendes im Bestand haben.
Abschlussarbeiten betreuen wir nur, wenn das Thema tatsächlich zu unserer Arbeit gehört. Themen aus der Domänenmodellierung, der Datenmigration oder dem Betrieb hätten wir mehr als genug.
Sehr gut sogar. Paloma ist genau deshalb entstanden, weil jemand eine Sterbekasse von innen kannte: Der Vater eines unserer Geschäftsführer führt eine kleine Kasse ehrenamtlich. Wer Beiträge, Mahnläufe, Tarifwerke oder die Meldepflichten gegenüber der Aufsicht aus der Praxis kennt, bringt etwas mit, das man nicht anlesen kann.
Die Rolle heißt bei uns Einführung und Fachlichkeit – Migration, Schulung, Support und die Übersetzung von Anforderungen ins Produkt. Programmieren musst du dafür nicht können.
Eine faire Frage, deshalb die Zahlen: Elf Sterbekassen führen ihr komplettes Tagesgeschäft in Paloma, zusammen über 20 Millionen Euro Bruttobeitragseinnahmen. Bestandsverwaltung wechselt man nicht nebenbei – die Verträge laufen über Jahrzehnte, und damit auch die Zusammenarbeit.
Wir sind eigenfinanziert, haben keine Investoren, die eine Exit-Erwartung mitbringen, und wachsen aus dem laufenden Geschäft. Mehr zur Entstehung steht auf der Seite Über uns.
Über Gehalt sprechen wir früh und offen; wir wollen nicht, dass am Ende eines langen Prozesses die Zahl das Problem ist. Nenn uns gern deine Vorstellung im ersten Gespräch.
Arbeitszeit teilst du dir flexibel ein, mit gemeinsamen Kernzeiten, weil Kassen zu Bürozeiten anrufen. Wochenendarbeit ist die Ausnahme und kein Bestandteil der Planung.
Sie landen in einem Postfach, das nur wir lesen, und werden nicht an Dritte weitergegeben. Wenn es nicht passt, löschen wir sie sechs Monate nach Abschluss des Verfahrens. Wenn du möchtest, dass wir uns später wieder melden, behalten wir sie länger – aber nur mit deinem ausdrücklichen Einverständnis und höchstens zwei Jahre.
Wie wir generell mit personenbezogenen Daten umgehen, steht in unserer Datenschutzerklärung.
Ein paar Sätze zu dir, woran du zuletzt gearbeitet hast und was dich an Paloma interessiert – mehr brauchen wir für den Anfang nicht. Ein Anschreiben nach Vorlage beeindruckt uns nicht, ein Link auf etwas, das du gebaut hast, schon.
Nutze das Kontaktformular und wähle als Anliegen „Presse, Partner oder Bewerbung“ – oder schreib direkt eine Mail. Wir antworten innerhalb einer Woche, auch wenn es eine Absage ist.