Die Evonetic Software GmbH ist ein kleines Softwarehaus aus Geestland in Niedersachsen. Wir entwickeln genau ein Produkt: Paloma, die Bestandsverwaltung für Sterbegeldversicherungen. Angefangen hat das 2018 in einer Sterbekasse mit weniger als tausend Verträgen – heute verwalten elf Kassen ihren Bestand damit.
Paloma ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern an einem echten Schreibtisch – in einer Kasse, die von einem Ehrenamtlichen geführt wird.
Der Vater unseres Geschäftsführers Jon-Patric Ewelt leitet eine sehr kleine Sterbekasse – weniger als tausend Verträge, geführt ehrenamtlich neben dem eigentlichen Beruf, abends und am Wochenende. Wer so eine Kasse kennt, weiß: Die regulatorischen Pflichten sind dieselben wie bei den Großen, die Mittel sind es nicht.
Jon-Patric hat diese Kasse schon mit Software versorgt, lange bevor es Paloma gab. 2018 haben wir dann begonnen, eine neue Bestandsverwaltung zu bauen – zunächst für genau dieses eine Haus. Nicht als Produkt, sondern weil das vorhandene Werkzeug an seine Grenzen kam.
Je länger wir daran arbeiteten, desto deutlicher wurde: Was diese kleine Kasse brauchte, brauchten die anderen auch. Historisch gewachsene Tarifwerke, Beitragseinzug, Mahnwesen, Sterbefallabwicklung, Meldepflichten gegenüber der Aufsicht – die Aufgaben sind bei tausend Verträgen dieselben wie bei fünfzigtausend, nur die Stückzahl unterscheidet sich.
Also haben wir Paloma so weiterentwickelt, dass es auch größere Häuser trägt. Wir haben den Kontakt zur IT und der Geschäftsführung zweier größerer Sterbekassen gesucht, ihre Anforderungen aufgenommen und eingebaut. Aus diesen Gesprächen wurden unsere ersten größeren Kunden – und aus dem Projekt wurde ein Produkt.
Deshalb ist Paloma keine Software von der Stange. Jede Funktion darin ist entstanden, weil eine Sterbekasse sie tatsächlich gebraucht hat. Wir mussten uns die Branche nicht erklären lassen – wir haben in ihr angefangen.
Als absehbar war, dass daraus mehr wird als ein Nebenprojekt, haben wir 2021 die Evonetic Software GmbH gegründet. Zwei Geschäftsführer, ein Produkt, ein klarer Fokus: Bestandsverwaltung für Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. Alles andere haben wir bewusst gelassen.
Seit 2023 läuft Paloma im Produktivbetrieb bei größeren Sterbekassen. Seitdem haben wir einige größere produktive Migrationen erfolgreich abgeschlossen. Heute verwalten elf Kassen ihren Bestand mit Paloma, zusammen über 20 Millionen Euro Bruttobeitragseinnahmen.
Dass die Kasse, für die wir angefangen haben, klein und ehrenamtlich geführt ist, prägt Paloma bis heute. Die Software muss auch dann funktionieren, wenn niemand im Haus IT gelernt hat. Sie muss durch Vorgänge führen, statt Expertenwissen vorauszusetzen. Und sie darf keine Kosten erzeugen, die eine Kasse nicht planen kann.
Gleichzeitig muss sie einer Kasse mit mehreren zehntausend oder sogar hunderttausend Mitgliedern standhalten. Beides zusammen ist der Anspruch, an dem wir uns messen lassen – nachzulesen in unseren häufigen Fragen, wo wir auch die unangenehmen Fragen beantworten.
Sieben Jahre, in denen aus einer Lösung für eine einzelne Kasse das System für elf geworden ist.
Entwicklungsstart für eine Sterbekasse mit weniger als tausend Verträgen, ehrenamtlich geführt. Ziel ist nicht ein Produkt, sondern ein Werkzeug, das im Alltag dieser Kasse trägt.
Aus dem Projekt wird ein Unternehmen: zwei Geschäftsführer, ein Produkt, Sitz in Geestland. Paloma wird für den Einsatz in größeren Häusern ausgebaut – gemeinsam mit der IT und der Geschäftsführung zweier Kassen, die später unsere ersten größeren Kunden werden.
Die ersten großen Kassen führen ihr Tagesgeschäft vollständig in Paloma: Mitglieder, Verträge, Beitragseinzug, Sterbefälle, Meldepflichten. Ab hier ist Paloma kein Versprechen mehr, sondern ein laufendes System.
Kasse für Kasse kommen neue Kunden dazu, und wir übernehmen ihre Bestände nach Paloma – der praktische Beweis, dass auch über Jahrzehnte gewachsene Datenstrukturen vollständig übernommen werden können.
Elf Sterbekassen verwalten ihren Bestand mit Paloma, darunter BVaG, VKH und VEW. Zusammen sind das über 20 Millionen Euro Bruttobeitragseinnahmen. Was neu dazukommt, entsteht weiterhin aus den Anforderungen der Kassen, die täglich damit arbeiten – nachzulesen unter Neuigkeiten.
Moin.
Ein Wort, jede Tageszeit, jede Gelegenheit. Bei uns ersetzt „Moin“ das Hallo, das Guten Tag und den Guten Abend – im Telefonat um acht Uhr morgens genauso wie in der Mail um sechs am Abend.
Unsere Kunden finden das erst amüsant und fangen dann selbst damit an. Inzwischen begrüßen uns Kassen aus ganz Deutschland mit einem „Moin“ – manche mit einem hörbaren Schmunzeln, weil es so unverkennbar norddeutsch und ein kleines bisschen komisch ist. Uns freut das jedes Mal.
Wir sitzen in Geestland zwischen Bremerhaven und der Nordsee und arbeiten von dort aus vollständig digital – Entwicklung, Betrieb und Support. Das hält uns beweglich genug, um kurzfristig bei Ihnen vor Ort zu sein, und ruhig genug, um an einer Software zu arbeiten, die Verträge über Jahrzehnte tragen muss.
Bei uns gibt es keine Vertriebsabteilung, die etwas verspricht, was die Entwicklung später nicht hält. Es gibt drei Menschen, die dasselbe Produkt bauen, einführen und betreuen.
Jon-Patric kennt Sterbekassen aus nächster Nähe: Sein Vater führt eine ehrenamtlich, und für genau diese Kasse hat Paloma 2018 angefangen. Er führt heute die Gespräche mit Vorständen, begleitet Migrationen und Schulungen.
Wenn Sie wissen wollen, was Paloma für Ihr Haus konkret bedeutet, sprechen Sie mit ihm.
Henning verantwortet Architektur, Betrieb und Sicherheit: den Technologie-Stack ohne Lock-in, die Schnittstellen, den Betrieb im deutschen Rechenzentrum und die Frage, wie Updates ohne Releasewechsel funktionieren.
Fragen Ihrer IT oder Ihres Prüfers landen bei ihm – und werden dort beantwortet, nicht weitergereicht.
Daniel ist seit April 2026 bei uns und macht dieselbe Arbeit wie wir: Er spricht mit Kassen über Fragen, Fehler und Wünsche, entwickelt daraus die Erweiterungen in Paloma und hält Architektur und Abläufe auf Stand.
Unseren Kundenkreis teilen wir untereinander auf – für einen Teil der Kassen ist er der erste Ansprechpartner.
Mehr Kassen bedeuten mehr Entwicklung und mehr Betreuung, deshalb wachsen wir personell. Wenn Sie Lust auf saubere Architektur und eine Branche mit echten Problemen haben: Schauen Sie auf unserer Karriere-Seite vorbei.
Ein Bestandssystem begleitet eine Kasse über Jahrzehnte. Wer es liefert, muss über Jahrzehnte ansprechbar und berechenbar sein. Danach richten wir uns aus.
Das sind keine Leitbildsätze aus einem Workshop, sondern die Art, wie wir seit 2018 mit unseren Kunden arbeiten.
Evonetic Software GmbH
Am Felde 22
27624 Geestland
Deutschland
Geschäftsführer: Jon-Patric Ewelt, Henning Wobken
Handelsregister: HRB 210 578, Amtsgericht Tostedt
USt-IdNr.: DE 345 847 106
Gegründet: 2021
Ein Vorgespräch dauert selten länger als 15 Minuten. Danach wissen Sie, mit wem Sie es zu tun hätten, ob Paloma zu Ihrem Haus passt – und wenn nicht, sagen wir das auch. Auf Wunsch stellen wir den Kontakt zu einer Kasse her, die Paloma bereits produktiv einsetzt.